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Dr. Google – ich klick´mich gesund!

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Pascoe Naturmedizin und Pascoe Studie 2017

Ist Google auch eurer bester Freund? Bist Du auch jemand, der immer und nach allem googelt? Ich bin auf jeden Fall so ein Frag-Google-Typ. Für alles was mich interessiert, wenn ich Informationen brauche, Rat, Erfahrungen und Meinungen von anderen – immer frage ich Google danach. Auch wenn es mir nicht gut geht, wenn ich mich krank fühle oder komische Symptome habe. Ich hatte vor ein paar Monaten so einen Fall. Mir ging es nicht gut, und keiner wusste so recht, was da los ist. Es war nichts, aber es war doch was. Nun habe ich gegoogelt und dabei jede Menge gelernt. Und ich habe Folgendes herausgefunden: Symptome zu googeln, kann gut und schlecht sein. Am Ende würde ich es aber empfehlen. Warum? Das erzähle ich euch jetzt, auch zeige ich euch die Fakten der aktuellen Pascoe Studie 2017. Liest weiter, es wird spannend! 

Warte, ich frag´mal Google!

Es ist kein Wunder in der heutigen Zeit, das Internet immer mehr Raum in unserem Leben einnimmt und auch in Fällen einer Krankheit sich im Netz auf die Suche zu machen. Was aber die Pascoe Studie bestätigt, habe ich mir schon gedacht. Im Krankheitsfall wird die Suche im Netz zu einer virtuellen Pilgerreise, damit lässt sich das sehr gut beschreiben. Der Weg ist lang und wir sind bereit diesen Weg zu gehen, um am Ende schlauer aus unseren Symptomen zu werden.

Virtuelle Pilgerreise

Jeder von uns hatte bestimmt mindestens einmal dem Rat des Arztes nicht vertraut, oder seiner Beurteilung. Und noch öfter haben wir uns missverstanden gefühlt. Da vertrauen wir Informationen im Netz doch irgendwo mehr, auch und vor allem, weil wir uns hier mit anderen betroffenen austauschen und von fremden Erfahrungen profitieren können.

Pascoe Studie 2017

74,3 % der Befragten beginnen ihre Suche mit Google. Die Ergebnisse der Suche sind immer so vielfältig und bunt gemischt, wir sind uns bewusst, dass die Suche nicht nur einen Klick entfernt ist, sondern müssen wir uns auf eine kleine Reise machen, um zum Ziel zu gelangen. Aber warum fragen die meisten Menschen Google im Krankheitsfall? 

Damit hat sich die Pascoe Studie tiefenpsychologisch beschäftigt. Was erwarten wir? Was treibt uns an? Wir sind uns tatsächlich bewusst, dass der virtuelle Raum sehr groß ist und dass man seine Symptome auf jeden Fall beim Arzt abchecken lassen soll. Trotzdem, Google bleibt eine wichtige Informationsquelle. Und etwas mehr.

Pascoe Studie 2017

 

  1. Die Suche beginnt mit dem Wunsch nach Erlösung. Nach Hilfe und nach eventuell alternativer Lösung. Wir machen uns auf den langen Weg, auf die Pilgerreise.
  2. Wir fühlen uns im Netz aufgehoben, verstanden und gesehen. Wir lernen andere Schicksale kennen, wir fühlen uns dadurch aufgehoben und nicht mehr allein gelassen. Man fühlt sich verbunden, gesehen und verstanden. Und wir profitieren von den Alltagstipps der Anderen.
  3. Wir erweitern unser Wissen, was uns früher kaum möglich gewesen wäre. Wir holen uns Informationen und verstehen, was mit uns los ist. Auch später gegenüber dem Arzt fühlen wir uns kompetent und nicht hilflos ausgeliefert.
  4. Fremde Erfahrungen und alternative Lösungen findet man im Netz auch, auch diese finden wir hilfreich und lernen daraus. Wir schöpfen Hoffnung, können aber auch schnell verzweifeln.
  5. Auch wenn uns Google viele Informationen liefert, die meisten besuchen trotzdem einen Arzt in der “realen” Welt. Das ist durchaus sehr wichtig. Aber wir haben hier bereits Vorwissen und gleichen praktisch die beiden Informationsquellen ab.
  6. Man lernt sich selbst kennen. Versteht den eigenen Körper besser.
  7. Am Ende ist man informiert und kann mit dem Ergebnis der langen Suche im Alltag etwas anfangen und gefundene Rezepte umsetzen. Sofern sie sich umsetzen lassen. Die Pascoe Studie 2017 hat ergeben, dass Webseiten, von denen ein zu großer Veränderungsdruck ausgeht, eher verlassen werden und nur selten erneut aufgesucht.

Meine persönlichen Pro & Contra bei Google Suche nach Symptomen

Mir hat mal jemand gesagt: Bei Google findest du, wonach du suchst! Und das stimmt. Du findest, was du suchst! Das heißt, wenn du ängstlich nach deinen Symptomen googelst und förmlich eine Bestätigung deiner schlimmsten Träume suchst, findest du sie. Suchst du aber nach einer Lösung, die findest du auch. Dein Fokus ist wichtig. Und etwas logisches Denken.

Pro Google
  1. Unbegrenzte Informationsquelle. Das ist und bleibt Google einfach. Niemals wird und kann ein Arzt uns so viel erklären, wie wir im Krankheitsfall von Google lernen können. Da steht alles offen und gründlich erklärt. Was wir früher erst in dicken Büchern nachschlagen mussten, steht jetzt nur ein paar Klicks entfernt.
  2. Eine große Hilfe sind fremde Erfahrungen, die man im Netz finden kann. Wir fühlen uns nicht alleine, wir fühlen uns verstanden und wir können uns austauschen. Das ist ein wichtiger Aspekt.
  3. Wenn einer gesund wurde, dann können wir das auch. Auch die schlimmsten Geschichten enden in manchen Fällen gut. Ein Trostpflaster für jeden, der den gleichen Kampf zu gewinnen versucht. Und ich finde das wo wichtig! Wenn einer gesund wurde, dann können die anderen es auch. Hoffnung finden im Netz.
  4. Alternative Medizin. Viele vertrauen der Schulmedizin immer weniger. Nur Symptome behandeln, will man nicht mehr. Man will dahinter kommen und dem auf den Grund gehen. Zusätzlich versucht man eine Alternative zu finden. Ich empfehle aber sich mit dem Arzt immer abzusprechen und nicht etwas, was man im Internet gelesen hat auf die eigene Faust zu machen!
  5. Naturmedizin wird immer mehr gefragt. Auch Pascoe ist ein Anbieter der Naturmedizin, seit 1895. Ich habe persönlich gute Erfahrungen mit Pascoe Naturmedizin gemacht, die ich zu meinem (oben kurz erwähntem) Problem von einer Apothekerin empfohlen bekam.

Contra Google
  1. Angst. Es kann einen tatsächlich Angst machen, dass was man möglicherweise bei Google zu lesen bekommt. Da entpuppt sich der harmlose Husten zu einer unheilbaren Krankheit. Hier ist es wichtig nicht gleich überzureagieren und lieber noch mal nachschauen, ob man außer Husten noch weitere Symptome zeigt. Und immer unausweichlich, der Gang zum Arzt. Dem Echten!
  2. Falsche Informationen. Im Google taumeln sich leider auch viele möchte-gerne-Experten. Man sollte nicht alles und jedem glauben.
  3. Nebenwirkungen. Jedes Symptom und tatsächlich der leichte Husten können viel mehr sein, als sie erscheinen. Genauso wie jede Routine Operation übel enden kann (wir unterschreiben immer, dass uns das bewusst ist, auch wenn wir das nicht erwarten), genauso kann jedes auch kleine Symptom was Größeres bedeuten. Das tut es in ganz seltenen Fällen, aber es ist möglich. Das sich jeder Anbieter dieser Informationen im Netz absichern muss (genau wie der Arzt) stehen auch die schlimmsten Möglichkeiten offen da. Dann sind wir wieder bei dem Punkt 1.
  4. Denn, man findet was man sucht!

Am Ende finde ich aber eine Google Suche dennoch sinnvoll, solange man es nicht übertreibt und sich trotzdem von einem Arzt untersuchen lässt. Es ist gut sich zu informieren, von anderen Erfahrungen zu erfahren und sich vielleicht den einen oder anderen Tipp zu holen. Oft findet man für sein Leiden gerade durch Google die Lösung. Oder man kommt durch die vielen Informationen selbst darauf, was man ändern muss, damit es einem wieder besser geht. Man lernt sich selbst kennen und fühlen. So war es bei mir. Ich musste nur den Kaffeekonsum reduzieren.

Habt ihr auch schon mal im Krankheitsfall Dr. Google gefragt?

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8 Comments

  • Reply
    testandtry
    20/02/2017 at 16:25

    Informativer Bericht! Ich frag auch oft Google wenn ich etwas nicht wisse. LG

    • Reply
      Unalife
      21/02/2017 at 10:32

      Danke liebes. So geht es den meisten, Google ist einfach voller Informationen. Man findet alles.
      Liebe Grüße

  • Reply
    shadownlight
    20/02/2017 at 17:58

    Hey, ach ich habe mich schon “tod” gegoogelt- im wahrsten Sinne des Wortes! Ich habe es mir mittlerweile abgewöhnt Symptome zu googeln um eine evtl. Diagnose zu finden. Ärtze finden die Googlemethode im Übrigen auch ganz schlimm. Die macht den meisten Menschen mehr Angst als es hilft.
    Besser ist doch immer den Arzt persönlich aufzusuchen :).
    Liebe Grüße!

    • Reply
      Unalife
      21/02/2017 at 10:33

      Ja, das ist der Nachteil. Man findet oft wirklich schlimme Sachen und macht sich unnötig verrückt. Allerdings, ich finde es auch gut sich zu informieren, solange man aber auf jeden Fall einen Arzt konsultiert.
      Liebe Grüße

  • Reply
    Jessy
    21/02/2017 at 09:57

    Jeder hat glaub ich schon mal gegooglt, wenn er sich krank gefühlt hat. Dennoch sollte man lieber den Arzt aufsuchen, denn Symptome können so vielfältig seinund Diagnosen sollte der Fachmann treffen.

    Kleidermaedchen.de

    • Reply
      Unalife
      21/02/2017 at 10:34

      Das ist wirklich wichtig immer wieder zu betonen. Sich zu informieren kann hilfreich sein, aber einen Arzt Besuch kann nichts ersetzen. Das stimmt.
      Liebe Grüße

  • Reply
    Karin Karkutsch
    10/03/2017 at 12:27

    Ich frage auch öfters Google aber übertreibe es nicht . Ich finde es schon toll das mann da alles erfahren kann was man wissen will. Aber bei Krankheiten sollte man schon sehr vorsichtig sein. Vielen Dank für den tollen Bericht

  • Reply
    Sylvia
    10/03/2017 at 18:45

    Ich Google auch nicht mehr, meine Diagnose war immer kurz vorm Sterben. Das bringt einfach nichts

    Ein schönes Wochenende und liebe Grüße,
    Sylvia

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