Food

Wie bekommt man die Kinder dazu, das zu essen was auf dem Tisch steht?

Wie bekommt man die Kleinen dazu alles zu essen? Diese Frage stelle ich mir inzwischen nicht mehr, denn meine Kinder essen so gut wie alles. Ich habe sie daran gewöhnt. Es gibt wirklich nur sehr wenige Gerichte die meine drei Kinder nicht mögen. Der Große mag keine Paprika, die Jüngste keine Bohnen und die Mittlere kein Honig. Ansonsten essen sie alles. Ausgewogene Ernährung ist wichtig, darüber kann man nicht streiten. Die Frage ist nur, wie man die Kinder dazu bringt, alles zu essen?

Ich habe in vergangenen Jahren viel gelernt und weiß ein paar Tricks, wie man vor allem kleine Kinder dazu bringt, das zu essen was auf dem Tisch ist. Gesundes Essen wie Gemüse, Reis, Fisch und Fleisch. Das, was Kinder oft nicht mögen. Wenn sie das als kleine Kinder lernen, dann bleibt dieses Verhalten meistens erhalten.

Gesunde Ernährung ist bunt

Ich kann mir nicht merken, wie oft wir welches Produkt essen sollen. Deswegen halte ich mich daran, dass das Essen bunt sein soll. Verschiedene Gemüse- und Obstsorten, täglich Abwechslung, Fisch aber auch mal Fleisch, Reis und Kartoffeln. Wenn man das alles schön verpackt und es den Kindern entspannt serviert, klappt das mit dem Essen auch.

Ich serviere das Essen meinen Kindern meistens direkt auf den Teller. Das heißt, ich stelle keinen Topf auf den Tisch und fülle dann die Teller, sondern bereite schon alles vor. So habe ich Zeit das Essen mit etwas Gemüse bunter zu machen oder aus Reis und Kartoffeln irgendwas zu formen, was das Essen für die Kinder optisch ansprechender macht. Außerdem ist das auch für die Kinder einfacher, weil sie ihre Portion genau abschätzen können.

Mit “entspannt servieren” meine ich, dass man sich keine großen Gedanken dazu macht ob die Kinder es essen werden. Viele Eltern machen sich schon vorher Stress und lassen sich zu schnell verunsichern. Bei uns gilt im Großen und Ganzen die Regel, dass das was auf dem Tisch steht auch gegessen wird. Extra Wünsche gibt es nicht. Ich habe in diesem Fall (und vielen anderen wenn es um die Erziehung der Kinder geht) gelernt, dass das Auftreten der Eltern eine sehr große Rolle spielt. Dass das, was auf dem Tisch ist auch gegessen wird ist bei uns einfach selbstverständlich. Die Kinder kommen nicht auf die Idee zu meckern. Ich weiß nicht, ob ihr versteht was ich meine, aber die gesunde Ernährung selbstverständlich zu machen ist ein 24 h Job und fängt schon mit dem ersten Löffel an. Dieses Auftreten kann man lernen, wenn man es nicht drauf hat. Macht einfach keine große Sache daraus, das merken die Kinder.

Siehe auch :   Leckere Schoko-Beeren Torte - ein einfaches Rezept

Kleine Portionen

Nur wenn die Kinder etwas wirklich, wirklich gar nicht mögen, dann müssen sie es natürlich auch nicht essen. Das sehe ich ein, wenn es um 1-2 Gerichte geht aber viel mehr würde ich nicht ernst nehmen. Man kann doch nicht kein Fleisch und keine Kartoffeln, aber auch keine Nudeln und kein Gemüse mögen. Das ist viel zu viel und das Problem liegt woanders. Was ich aber wichtig finde, ist den Kindern kleine und ansprechende Portionen zu servieren. Nachschenken geht schließlich immer und kleine Portionen finden die Kinder ansprechender. Etwas Reis, etwas Gemüse und ein Stück Fisch zum Beispiel. Oder wenn es Suppe gibt, dann in einem kleinen Teller. Fleisch kann man gleich klein schneiden, Brot vielleicht auch. So sind ihre Portionen übersichtlich.

Belohnung

Natürlich wird es auch so immer mal vorkommen, dass die Kinder sich weigern etwas zu essen. Sogar das, was sie noch nie probiert haben und im Grunde gar nicht genau wissen, dass das nicht schmeckt. Sie behaupten es aber gerne mal. Wenn mir aber wichtig ist, dass die Kinder das Essen probieren, dann versuche ich ihnen das plausibel zu erklären und ich verspreche ein leckeres Eis, Kuchen oder ein Stück Schokolade nach dem Essen. Meistens klappt das ganz gut. Ich verbiete ihnen grundsätzlich keine Süßigkeiten, achte aber natürlich darauf, dass sie es nicht übertreiben. Da ich denke, dass Verbote etwas erst interessant machen, halte ich nichts davon. Ich setze auf Erklärung und damit bin ich bisher gut gefahren.

Schnelle Lösung in stressigen Tagen – bofrost*

Manchmal sitze ich den ganzen Vormittag am PC und arbeite, dann hole ich schnell die Mädchen von der Schule und habe noch nichts zum Essen gemacht. Das passiert glaube ich jeder Familie hin und wieder. Solange das nicht zum Alltag wird, finde ich das gar nicht schlimm. Trotzdem möchte ich den Kindern auch dann etwas gesundes zum Essen geben. Wenn wir unterwegs sind, am Wochenende zum Beispiel, dann essen wir auch mal in Schnellrestaurants, aber das würde ich niemals als eine Lösung im Alltag akzeptieren.

Siehe auch :   Rezept für Hörnchen mit Nutella, Käse und Marmelade (64 Stück)

Es gibt doch auch schnelle und gesunde Gerichte. Auch fertige Produkte. Vielleicht bezahlt man etwas mehr, aber mir ist es Wert. Von bofrost* habe ich vor kurzem ein paar tolle Gerichte für Kinder zum probieren bekommen, die zu der neuen “Die Maus” und “Shaun” Produktserie gehören. Eltern werden ja wissen wer “Die Maus” und “Shaun” sind 🙂

“Die Maus” Produkte eignen sich für den Alltag:

  • Knusperfische (Fisch und Gemüse in Form vom Fisch)
  • Kartoffel Flummis (kleine Kartoffelklößchen)
  • Mini Würstchen
  • Gemüse Mischmasch oder
  • Nudelino

Von “Shaun” gibt es leckere Belohnung nach dem Essen. Das Shaun Eis ist richtig lecker und sieht auch noch super aus! Was aber noch wichtiger ist, alle bofrost* Produkte für Kinder halten sich an die Empfehlung der WHO. bofrost* hat hier eine Kinderpolicy entwickelt, in der gesunde und ausgewogene Ernährung an erster Stelle steht.

Das ist ein gutes Beispiel für ein schnelles Essen für Kinder, wenn die Eltern einfach nicht die Zeit haben zu kochen. Und das passiert hin und wieder fast allen Familien. Das ist ganz normal. Trotzdem sollte man auch da darauf achten, dass die Kinder auch an solchen Tagen alle wichtige Nährstoffe bekommen und nicht einfach nur satt werden.

Essen in Gesellschaft

Also meine 6 Tipps wären:

  • Essen bunt optisch ansprechend gestalten
  • Den Kindern Abwechslung bieten
  • Kleine Portionen servieren
  • Selbstbewusst auftreten, erklären, keine große Sache daraus machen
  • Belohnung
  • Mit Freunden essen

Manchmal lässt es sich in guter Gesellschaft besser essen. Wenn Kinder ihre Freunde einladen dürfen und das Essen optisch ansprechend und in kleinen, definierten Portionen serviert wird dann werden sie es bestimmt essen. Mit anderen macht alles mehr Spaß, essen auch. Bei uns klappt es. Ist euch vielleicht auch mal zu Ohren gekommen, dass ein Kind etwas im Kindergarten gerne isst, aber Zuhause nicht? Warum ist das wohl so? Natürlich weil das Kind in einer Gruppe ist. Und was im Kindergarten klappt, klappt auch daheim. Und wenn nicht, dann kann man sie ja noch mit einem Eis bestechen 😉

Was sind eure Tipps, um Kinder zum essen zu bewegen?

*Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit bofrost.

You Might Also Like

14 Comments

  • Reply
    NEVIN Mosdzien
    20/09/2017 at 15:23

    Bei uns sieht es fast genauso aus als meine klein war hat sie alles gegessen jetzt ist sie 14 jetzt ist sie etwas wählerischer aber isst so ziemlich alles.. Bofrost gibt es auch zwischendurch aber mehr für meinen Mann wenn es schnell gehen muss für die Mittagsschicht.. ist zwar teuer aber schmeckt besser..

    • Reply
      Unalife
      20/09/2017 at 16:39

      Das stimmt, mir hat es geschmeckt wie frisch gekocht. Mit 14 kommt sie auch langsam in die Phase, wo sie ihren eigenen Kopf durchsetzen will, das kenne ich von meinem Sohn 🙂 Liebe Grüße an euch beide.

  • Reply
    Shadownlight
    20/09/2017 at 16:07

    Hey,
    ach es gibt heutzutage wirklich schöne Möglichkeiten den Kindern das Essen schmackhaft zu machen.
    Liebe Grüße!

    • Reply
      Unalife
      20/09/2017 at 16:40

      Das stimmt 🙂
      Liebe Grüße

  • Reply
    1880
    14/05/2018 at 21:01

    Da kann ich leider nicht zustimmen. Mein Sohn hat mit 2 Monaten bereits eine Chemotherapie bekommen und mit 1Jahr Bestrahlung. Anschließend hatten wir 1 1/2 Jahre einen unerkannten Vitamin B12 Mangel. Wir versuchen wirklich alles, damit er wenigstens probiert. Egal wie lustig der Teller aussieht.

    • Reply
      Unalife
      15/05/2018 at 11:54

      Das tut mir sehr Leid für den Kleinen, das er bereits so viel durchmachen musste. Aus ihm wird bestimmt ein großer starker Mann, das wünsche ich euch und viel Geduld und Kraft.
      Liebe Grüße

  • Reply
    Jane
    08/06/2018 at 19:59

    Ich teile deine Ansicht übers Essen. Wir werden demnächst das 1. Mal Eltern ich möchten rs auch so ähnlich machen. Wir haben in der direkten Verwandtschaft leider genau so 3 Mäkelkinder und Mutti gibt immer nach. So soll unser Kind nicht aufwachsen. Gesunde und abwechslungsreiche Ernährung ist nun mal wichtig und beginnt meiner Meinung nach schon in der Schwangerschaft. Darum esse selbst ich zur Zeit hin und wieder Sachen die ich sonst nicht essen würde, zb. Spinat, gekochte Möhrchen…

  • Reply
    Mareike
    08/07/2018 at 01:01

    Gesunde Ernährung besteht aus Fertigprodukten und Eis, welches zu Markenzwecken verwendet wird? Sehe ich nicht so. Aber danke an Bofrost für diesen werbewirksamen Beitrag.

    • Reply
      Unalife
      08/07/2018 at 17:42

      Man sollte schon den ganzen Beitrag lesen und sich nicht nur einen Teil davon zum kommentieren aussuchen.
      Lieben Gruß

  • Reply
    Marry
    14/07/2018 at 13:48

    Ich koche täglich frisch. Als die Kinder in das Breialter kamen, haben sie alles gegessen. Mit ca 18 Monaten wurden beide wählerisch und obwohl ihre Gerichte manchmal richtige Landschaften, Comicfiguren oder andere lustige Designs haben, ist es mittlerweile so, dass viele Dinge nicht gegessen werden. Auch wenn probiert wird, führt es bei den Beiden zum Würgen, fast bis zum Erbrechen. Es ist auch nicht so, dass beide Kinder die selben Lebensmittel verschmähen und auch haben beide nicht die selben Lieblingsgerichte. Ernährung ist mir wichtig, aber so einfach wie sie es sich machen ist es nicht. Ich kenne Kinder, die kein frischen Essen bereitet bekommen und trotzdem alles wahllos essen. Es gibt also keine ultimative Lösung!!!!?

    • Reply
      Unalife
      14/07/2018 at 21:07

      Ich habe natürliche auch keine ultimative Lösung, da wir vor allem unterschiedliche Persönlichkeiten sind und der Familienalltag anders ist, aber nach meiner Erfahrung ist vor allem die Einstellung der Eltern wichtig. Diese Tipps sind hilfreiche Unterstützung, man muss als Eltern aber von Anfang an so auftreten und Dinge für selbstverständlich halten, die man mochte, dass das Kind sie auch als selbstverständlich hinnimmt.
      Vielleicht hilft es einmal genau nachzudenken, was genau nicht gegessen wird und kann man das anders zubereiten? Bei uns wird zum Beispiel Paprika nicht in allen Variationen gerne gegessen. Gekocht ja, gebraten nicht so und frisch am liebsten. Ich finde es übrigens ok, dass Kinder ein oder zwei Sachen haben, die sie nicht mögen, das Problem ist, wenn sie kaum frisches Essen essen und nur wenige Gerichte akzeptieren.
      Liebe Grüße

  • Reply
    ...
    16/07/2018 at 23:05

    Es ist einfacher zu zählen was sie essen…. bei uns ist Essen eine Selbstverständlichkeit, mein Mann und ich lieben Gourmetrestaurants. Aber meine Kinder wurden von allein immer mäkliger! Mir ist bewusst, dass man Lebensmittel auf unterschiedliche Weise zubereiten kann und Industriell hergestelltes oder Fastfood wird von den beiden erstrecht nicht gegessen. Ich wollte damit nur mal erwähnen, dass es eben nicht überall gleich läuft und man manchmal machen kann was man will. Übrigens werden von meinen Kindern auch kleine Schummeleien entdeckt, also nichts mit Zutaten unterschmuggeln… sie haben einen sehr ausgeprägten Geschmacksinn.

  • Reply
    Fubunulu
    08/08/2018 at 22:30

    Ich möchte niemanden angreifen, ich finde es super, wenn jemand seine Erfahrungen weiter geben möchte. Aber die Tipps sind für uns absolut nicht hilfreich. Ich habe vor meinem zweiten Kind ähnlich gedacht, war immer der Meinung, dass es größtenteils eine Sache der Erziehung und des vorlebens ist, was Kinder essen. Jaaaa, und dann kam Kind zwei und hat mich eines besseren belehrt. All die super Tipps wie man Kinder zu gesundem essen kriegt lösen bei mir mittlerweile in den meisten Fällen Lachkrämpfe aus. Auch wenn ich sie immer wieder lese, weil ich denke “vielleicht ist ja doch Mal was dabei” . Und nein, ich thematisiere es nicht, und ja, es wird immer wieder angeboten, und nein, es wird nicht “nach der Schnute gekocht”, und ja, es soll probiert werden. Und da musste ich bei dem Artikel wirklich lachen, als der Tipp kam, das Kind mit Eis und Kuchen zu bestechen. Beides wird hier inbrünstig verschmäht. Und soviel Schokolade wie ich bräuchte um das Kind zum Essen zu bewegen kann und will ich ihm nicht geben.
    Also, solche Tips sind super, helfen einigen sicher auch, aber als Tipp-Geber sollte man auch akzeptieren, dass man wahrscheinlich einfach Kinder “erwischt” hat, die offener für neues sind und eben einfach vieles mögen.

    • Reply
      Unalife
      12/08/2018 at 15:24

      Das ist natürlich ein Thema, das man nicht verallgemeinern kann. Das ist mir durchaus klar. Allerdings denke ich trotzdem, dass es größtenteils die Einstellung der Eltern ist, die auf die Kinder einwirkt. Da gibt es aber auch keine Muster, nach dem man leben kann und wie man sich zu benehmen hat. Ich habe bisher nur solche Erfahrungen gemacht (nicht nur in meiner Familie), dass das was wir als Eltern ausstrahlen, einfach genau so bei den Kindern ankommt. Ich bin natürlich kein Experte, das ist nur meine Erfahrung.

    Leave a Reply

    * Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

    Ich akzeptiere