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Bücher des Monats #september – zwei Favoriten 2017

Ich weiß gar nicht, wie viele Bücher ich in diesem Jahr bisher gelesen habe. Es müssten über 50 sein, grob geschätzt. Wahrscheinlich sogar mehr. Einige davon habe ich euch in den letzten Monaten in meinen “Bücher des Monats” Beiträgen vorgestellt, einige nicht. Entweder weil ich sie schon vorher gelesen habe, also bevor ich die Reihe Bücher des Monats gestartet habe oder weil sie in einer anderen Sprache waren und mir das irgendwie unpassend erschien, oder einfach weil es sonst zu viel wäre. Es waren Liebesgeschichten dabei, Thriller und Krimis, Ratgeber und Sachbücher dabei. Ganz schön viele Bücher. Aber ich denke, dass ich in diesem Monat zwei Bücher gelesen habe, die ich als zwei der besten in ihrem Genre für dieses Jahr nennen kann: die gute Tochter und wiedersehen im Café am Rande der Welt.

Zwei Meisterwerke auf ihrem Gebiet.

Karin Slaughter – die gute Tochter

Es ist das erste Buch dieser Autorin, das ich gelesen habe. Ich sah das Buch vor ein paar Tagen bei Thalia im Regal mit Neuerscheinungen und die kurze Beschreibung ansprechend, also kaufte ich es. Die Autorin kannte ich bisher nicht und die Empfehlungen wie: “eine der besten Thriller -Autorinnen unserer Zeit” etc. weckten zwar meine Neugier noch mehr, aber ich hatte keine zu große Erwartungen. Schließlich ist ein Buch sehr oft einfach Geschmackssache. Der Autor dahinter auch. Vielen ist Sidney Sheldon nicht mal ein Begriff, aber ich finde seine Bücher einmalig, habe sie alle gelesen und mein Lieblingsbuch “Kalte Glut” (das ich unbedingt empfehlen kann) ist ebenfalls von ihm. Das kann eben Geschmackssache sein.

Die gute Tochter stand ein paar Tage hier rum, da ich keine Zeit zum Lesen hatte. Als ich das Buch dann aber anfing zu lesen, konnte ich nicht aufhören. Gut, das ist bei mir auch meistens so, aber das Buch ist richtig, richtig gut geschrieben. Ein erstklassiger Thriller, der sich zu lesen lohnt.

die gute Tochter Rezension Karin Slaughter

die gute Tochter Rezension

Das Buch fängt mit einem Familiendrama an, das sich vor 28 Jahren ereignet hat. Über 600 Seiten hat der Leser die Möglichkeit alle Seiten der Geschichte zu erfahren. Die Autorin wechselt teilweise zwischen Vergangenheit und Gegenwart ohne, dass das kompliziert oder gar anstrengend zu lesen ist. An richtigen Stellen erfährt man eben mehr. Da ist diese Geschichte von damals und das Drama von heute – zwei Fälle die nichts und vieles miteinander haben. Zudem ist das Buch sehr emotional. Die Figuren aus dem Buch sind gut dargestellt, man kann sie fühlen und verstehen. Ihre Charakterzüge, Geheimnisse und Emotionen kann man gut begreifen.

Was mir besonders gefällt ist, dass dieses Buch nicht aus einem einzigen Ereignis besteht. Es verwickeln sich mehrere große und kleine Geschichten miteinander, was das Buch so durchgehen spannend macht. Für mich ist das auch ein wichtiger Punkt, damit mir ein Buch besonders gut gefällt.

Inhalt – die gute Tochter:

“Lauf!”, fleht ihre große Schwester Samantha. Mit vorgehaltener Waffe treiben zwei maskierte Männer Charlotte und sie an den Waldrand. “Lauf weg!” Und Charli läuft. An diesem Tag. Und danach ihr ganzes Leben. Sie ist getrieben von den Erinnerungen an jene furchtbare Attacke in ihrer Kindheit. Die zersplitterten Knochen ihrer Mutter. Die Todesangst ihrer Schwester. Das Keuchen ihres Verfolgers. Als Töchter eines berüchtigten Anwalts waren sie stets die Verstoßenen, die Gehetzten. Achtundzwanzig Jahre später ist Charlie selbst erfolgreiche Anwältin. Doch ungeahnt kehrt das Grauen zurück. 

Ich habe hier auch eine gebundene Ausgabe ergattert, die meisten Bücher die man von Karin Slaughter (wie auch all die anderen) finden kann, sind Taschenbuchformate. Im Buchladen wie auch online. Ich habe mir von der Autorin bereits zwei weitere Bücher geholt, diese zeige ich euch eventuell nächsten Monat. Auch das sind Taschenbücher. Gebundene Ausgaben sind zwar teurer, aber ich mag sie einfach mehr.

John Strelecky – Café am Rande der Welt

& Wiedersehen im Café am Rande der Welt.

Großartige Bücher. Absolut großartige. Café am Rande der Welt ist ein Weltbestseller, ein Buch über den Sinn des Lebens. Der Autor, John Strelecky ist ein Life Coach, der überall auf der Welt Seminare zum Thema “Sinn des Lebens” etc. hält. Das Buch erzählt seine Reise zum eigenem Ich.

Inhalt Buch 1:

In einem kleinen Café am Rande der Welt wird John, ein stets gestresster Manager, mit Fragen nach dem Sinn des Lebens konfrontiert. Diese führen ihn gedanklich weit weg von seiner Büroetage an die Meeresküste von Hawaii. Dabei verändert sich seine Einstellung zum Leben und zu seinen Beziehungen, und er erfährt, wie viel man von einer weisen grünen Meeresschildkröte lernen kann. So gerät diese Reise letztlich zu einer Reise zum eigenen Selbst.

Café am Rande der Welt Rezension

Ein tolles Buch, das man gerne mehrmals lesen kann um den tieferen Sinn einfach besser verstehen zu können. Das Buch ist sehr einfach geschrieben, leicht zu verstehen, klein und dünn, erzählt aber sehr viel, wenn man ein wenig darüber nachdenkt. Ich will nicht zu viel über das Buch verraten. Erstens, weil ich es wahrscheinlich nicht darf und zweitens, weil ich es nicht falsch erklären möchte. Ich kann aber sagen, dass ich dem Inhalt absolut zustimme. Ich habe schon vor diesem Buch viele Bücher zu diesem Thema gelesen und nach eigenen Erfahrungen finde ich, dass es einfach so ist.

Das Leben ist so viel mehr, als das was man uns beigebracht hat.  Als das, was wir in der Schule lernen. Es ist so viel mehr möglich, wenn man sich einfach nur entspannt und daran glaubt. Und einfach das tut, was man gerne tut.

Der zweite Teil “Wiedersehen im Café am Rande der Welt” finde ich sogar noch besser. Wer aber noch keine Bücher zu diesem Thema gelesen hat, dem empfehle ich nicht das zweite Buch zuerst zu lesen. Auch wenn das Buch ebenfalls sehr einfach geschrieben ist. Trotzdem geht dieses Buch etwas tiefer in dieses Thema ein und man muss es dann einfach verstehen. Dabei denke ich nicht, dass man klug sein muss um es verstehen zu können, sondern einfach für das offen sein, was drin steht.

Ich will euch nur ein Zitat aus dem Buch verraten, dass ich bereits auf Instagram gepostet hatte:

“Es ist völlig ok, mehr zu wollen als etwas, das “in Ordnung” ist.”  Auf den ersten Blick denkt man, dass es doch ganz klar ist und dass dies einfach keine großartige Aussage ist, aber wenn man etwas tiefer denkt wird man merken, dass das stimmt. Und zwar auf eine ganz andere Art und Weise, als man erst annimmt.

Ich mag diese Bücher, ich finde sie bringen es sehr gut auf den Punkt und können einem helfen, das Leben aus einer anderen Perspektive zu sehen.

 

Guillaume Musso – Nacht im Central Park

Aus dem letzen Besuch bei Schwiegereltern in Serbien, habe ich wieder ein paar Bücher mitgenommen. Dort gibt es einen schönen Buchladen, den ich jedes Mal besuche und immer mit Händen voller Bücher verlasse. Eines dieser Bücher ist der Roman von Guillaume Musso – die Nacht im Central Park.

Inhalt:

Alice und Gabriel wachen aneinandergefesselt auf einer Parkbank auf, kennen sich nicht, und können sich an nichts erinnern. In der Nacht zuvor ist Alice mit Freundinnen auf den Champs-Elysées ausgegangen, Gabriel hat in einem Club in Dublin Klavier gespielt. Wie konnten sie in nur so kurzer Zeit nach Amerika gelangen? Wurden sie mit einem Privatjet entführt? Von wem stammen die Blutflecken auf Alice’ T-Shirt? Warum trägt sie eine fremde Waffe, in der eine Kugel fehlt? Alice und Gabriel bleibt nichts anderes übrig, als gemeinsam herauszufinden, was passiert ist. Ihre Suche führt sie auf die Spur eines Serienmörders, der Alice schon einmal um ein Haar das Leben gekostet hätte, und nun ein weiteres Mal ihr Leben aus den Angeln hebt. 

Guillaume Musso schreibt spannende Geschichten, die sich zu lesen lohnen. Dieses Buch ist ihm auch sehr gut gelungen. Spannend, durchgehend interessant und am Ende so ganz anders als man erwartet hat. Vielleicht ist das etwas anderes als purer Krimi wie bei Karin Slaughter aber auch eine sehr interessante Geschichte.

Es sind noch ein paar weitere Bücher, die ich im Oktober gelesen habe, aber diese sind es am meisten Wert erwähnt zu werden. Ich freue mich auf Oktober und das neue Buch von Fitzek, weitere Bücher von Karin Slaughter und was sich sonst noch entdecken lässt. Der Herbst ist doch die ideale Jahreszeit zum Lesen 🙂

Welches Buch habt ihr im September gelesen?

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4 Comments

  • Reply
    Beate
    03/10/2017 at 22:36

    Danke für deine Buchvorstellung:-) das Buch von Karin Slaughter habe ich hier ebenfalls liegen und bin schon gespannt darauf…
    Von Guillaume Musso habe ich bisher noch nichts gelesen, steht aber-seit deiner letzten Vorstellung – ganz oben auf meiner Liste.

    Zu deiner Frage…im September habe ich von John grisham “der Partner ” , von marie force das 5. Buch aus der Reihe Lost in Love und von Petra Hülsmann “das Leben fällt wohin es will” sowie von Gayle Forman “Nur ein Tag” gelesen . Alle ganz unterschiedlich und auf ihre ganz eigene Weise schön und besonders.

    Viele Grüße,
    Beate

    • Reply
      Unalife
      05/10/2017 at 11:11

      Oh, du musst es unbedingt lesen, wenn du es schon da hast. Sag mir dann, wie du es findest. Das Buch von Grisham finde ich auch sehr gut, Nur ein Tag muss ich auch mal lesen, hört sich gut an. Es gibt so viele schöne Bücher, wie soll man die Zeit finden, sie alle zu lesen 😉
      Liebe Grüße

  • Reply
    Isabella
    04/10/2017 at 11:28

    Hallo meine Liebe;)

    Ich kannte die Bücher noch nicht, besonders interessant für mich zum Schmökern finde ich “Die gute Tochter” :-*

    Liebste Grüße aus Stuttgart
    Isa
    http://www.label-love.eu

    • Reply
      Unalife
      05/10/2017 at 11:08

      Das ist ein super spannendes Buch!
      Liebe Grüße

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