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Bücher oder Hörbücher, was ist für Kinder besser?

Ich bin absolut jemand, der am liebsten ein Buch in den Händen hält und es im eigenen Tempo liest. Ich mag den Duft der neuen Bücher, das Blättern der Seiten und ich sehe das Buch anschließend gerne auf meinem Regal. Hörbücher werden aber immer beliebter und auch in unserem Zuhause gibt es sie. Vor allem aber für Kinder. Ich bin da noch “old school” und war erst total dagegen. Meine Meinung war immer, dass auch meine Kinder selber lesen sollten. Schon alleine wegen des Lesens an sich. Der Meinung bin ich nach wie vor und dem wird jeder nur zustimmen können. Allerdings sind auch Hörbücher eine gute Sache. Warum und weshalb, als große Leseratte, die selbst unheimlich gerne liest, habe ich mir positive Eigenschaften beider Seiten notiert. In diesem Fall aber nur im Bezug auf Kinder.

Was ist für Kinder besser? Hörbücher vs. Bücher

Meine Kinder lesen grundsätzlich gerne. Ich achte penibel darauf, dass sie täglich ein paar Seiten lesen. Meistens klappt es. Allerdings hören sie sich die Geschichten auch genauso gerne an. Dafür sind wiederum die Hörbücher genial. Beides hat also Vorteile.

Vorteile von Büchern allgemein kann ich gar nicht alle aufzählen, das sind aber wichtigsten:

  • Flüssiges Lesen lernen
  • Konzentration trainieren
  • Fantasie und Kreativität
  • Wortschatz erweitern
  • Intelligenz stärken
  • Empathie lernen
  • Zwischen gut und schlecht besser unterscheiden können
  • und vieles mehr…

Fast alles davon gilt gleichermaßen für Bücher und Hörbücher. Ein Vorteil haben klassische Bücher den Hörbüchern gegenüber trotzdem – selbstständig Lesen ist für Kinder extrem wichtig. Das kann hören von Hörbüchern nicht ersetzen. Allerdings lesen kleine Kinder oft ziemlich langsam und schaffen es meist nicht so schnell das Ende der Geschichte zu hören. Außerdem eignen sich Hörbücher ganz gut, wenn die Kinder abends müde im Bett liegen, keine Lust zum Lesen haben aber gerne eine gute Geschichte hören würden. Oder für Unterwegs, im Auto oder im Zug. Da sind gute Hörbücher eindeutig im Vorteil.

Ich meine dann auch wirklich gute Hörbücher. Diese werden von einem Vorleser mit angenehmer Stimme gelesen, der es versteht die Betonung passend in die Geschichte einzubringen. Ein guter Vorleser kann eine Geschichte spannender machen, als sie ist oder eben nicht. Das ist auch so eine Sache, die hier extrem wichtig ist. Wer selber liest, hat dieses Problem nicht.

Die Mischung macht’s

Es ist meiner Meinung nach wirklich die Mischung, die es macht. Bücher sind genauso wichtig, wie Hörbücher praktisch sind. Jedes Kind muss regelmäßig selbst ein wenig lesen aber auch Hörbücher lassen sich heute nicht mehr wegdenken. Ich bin zwar hier noch altmodisch, aber meine Kinder sind es nicht. Sie haben ein Recht mit der Zeit zu gehen und das ist gut so. Hörbücher haben Vorteile, die haben auch Bücher. Man kann auf beides nicht wirklich verzichten, nur muss man ein Maß finden beides genau dann, zu nutzen, wenn das passt.

Mein Tipp ist, die Kinder entscheiden zu lassen. Lesen sie lieber klassische Bücher, soll man das unterstützen und vielleicht Hörbücher für Unterwegs besorgen. Hören die Kinder lieber, sollte man als Eltern darauf achten, dass Kinder trotzdem täglich ein paar Seiten lesen, dann können sie Hörbücher hören so viel sie wollen.

Beides ist gut, beides bringt unseren Kindern richtig viel. Ich schätze Geschichten sehr, bin selbst damit groß geworden ohne, dass meine Eltern mir da was sagen mussten. Neben Spielen im Freien ist Lesen die beste Beschäftigung für ein Kind. Sie müssen es nur lieben lernen und wenn nicht, dann eignen sich dafür eben Hörbücher perfekt.

Lesen oder hören eure Kids lieber?

In Zusammenarbeit mit audible

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