Family Home Living

Traum vom Kinderzimmer -KIDSROOM INSPO-

Ich hatte eine schöne Kindheit. Wenn ich meine Augen schließe, sehe ich mich draußen lachend und spielend mit vielen Nachbarskindern. Wir waren alle gleich, nur eines hatte mich von anderen unterschieden. Eine klitzekleine unwichtige, aber für mich ganz große Sache. Alle meine Freundinnen hatten ein eigenes Kinderzimmer. Ich nicht.

Wir waren nicht sehr wohlhabend. Meine Mutter war alleinerziehend und konnte sie keine große Wohnung leisten. Dort war es damals so, dass man von dem Arbeitgeber bzw. eigentlich vom Staat eine Wohnung zugeteilt bekam. Man stellte einen Antrag und je nach Anzahl der Familienmitglieder, neben anderen Voraussetzungen natürlich, bekam man eine Wohnung in einer bestimmten Größe. Mit meiner Schwester waren wir drei und eine zwei Zimmer Wohnung war wohl für uns genug. Man kann sich aber nicht beschweren, wer gibt einem heute schon ohne einen Cent einfach so eine Wohnung? Eine eigene, wohl bemerkt.

Von daher war das schon cool. Für uns alle. Es war eine schöne Wohnung im Neubau. Wenn ich heute an den ersten Tag dort denke, kann ich den Duft der frisch gestrichenen Wänden und neuen Holztüren und Böden noch riechen. Ich sehe ein blaues Mehrfamilienhaus mit einer Treppe am Eingang, auf der ich später an den Sommerabenden bis in die Nacht mit meinen Freundinnen sitzen werde.

Es war schön. Trotzdem war ein eigenes Kinderzimmer, mein allergrößter Wunsch damals. Ich habe mir immer vorgestellt, wie ich dieses Zimmer einrichten würde, wenn ich es hätte. Ich war, anders als die meisten Kinder, immer sehr ordentlich. Auf meinem Schreibtisch herrschte nie Chaos und niemals lagen meine Klamotten irgendwo rum. Mein Zimmer wäre traumhaft gewesen. Oft habe ich sogar meinen Freundinnen beim Aufräumen ihrer Kinderzimmer geholfen. Was für sie eine Last war, war für mich ein großer Spaß. In dieser Hinsicht war ich wohl ein komischer Typ.

Heute habe ich drei Kinder und ein großes Haus. Jedes meiner Kinder hat ein eigenes Zimmer, was mich ungemein freut und wofür ich sehr dankbar bin. Sie sind, bis auf die Jüngste, nicht sehr ordentlich, was eigentlich ziemlich normal für Kinder ist. Deswegen kann ich mich in ihren Zimmern frei austoben und ein wenig das nachholen, was mir gefehlt hat. Solange die Kinder nichts dagegen haben und sich darüber freuen. Ich weiß, dass es erziehungstechnisch nicht sehr klug ist, den Kindern hinterher zu räumen, ich mache es trotzdem gerne. Es macht mir einfach Spaß.

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Heute zeige ich euch das Kinderzimmer meiner Tochter Nisa. Das Zimmer haben wir in Weiß mit Elementen in Rosa eingerichtet.  Bei den Möbeln habe ich mich absichtlich an weiße Farbe gehalten, damit sie es später, wenn sie älter wird, nach Wunsch immer umgestalten kann. Eine Wand kann man schnell bemalen, neue Möbel besorgen ist etwas anderes.

Die meisten Möbel sind aus Ikea. Die sind einfach funktionell. Das Bett zum Beispiel lässt sich ausziehen, dann gibt es Platz für zwei. Praktisch, wenn Cousinen übernachten oder wenn die beiden Schwestern zusammen schlafen wollen. Allerdings bedeutet das, dass kaum geschlafen und viel gequatscht wird. Drei geräumige Schubladen sind toller Stauraum für Bettzeug und sonstigen Kram. Dieses Bett ist einfach unschlagbar.

Den Schminktisch haben wir online gekauft. Wenn man nach Schminktischen online sucht, findet man echt ein großes Angebot,  das sich durchschnittlich zwischen 70 und 250 Euro bewegt. Man muss aber gut die Maße des Tisches beachten. Manche sind kleiner als sie aussehen. Der Hocker ist manchmal inbegriffen, manchmal muss man den extra kaufen. Wir haben den auch online bestellt.

Diese Lieblingsecke meiner Tochter habe ich dann mit ein paar hübschen Punkten an der Wand dekoriert. Das habe ich schon bei Instagram gezeigt, hier findet ihr mich bei Instagram, falls ihr noch nicht dabei seid. Mir gefällt das richtig gut und ich denke, es wird nicht die letzte Wand mit Punkten sein. Mir sind ja noch so viele übrig geblieben.

Besonders schön finde ich auch ein Baldachin im Mädchenzimmer. Das gibt dem Raum einen Hauch vom Märchen und eignet sich schon lange nicht mehr nur für Baby Betten.  Seitdem bei meiner Tochter einer über dem Bett steht, sieht das komplette Zimmer viel hübscher und einladender aus.

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Auf der anderen Seite des Zimmers ist es weniger mädchenhaft und mehr “office like”. Neben dem Schreibtisch, den wir übrigens in Teilen gekauft haben (Tischplatte, Beine, Rollcontainer) weil das Angebot an Größen der Tischplatte hier besser war, steht da noch ein praktisches Bücherregal, ein Wandregal und Wandgitter. Alles, was man beim Arbeiten bzw. Lernen, Basteln und Schreiben gebrauchen kann.

Ich finde es sehr schön, so wie es ist. Trotzdem habe ich weitere Ideen, was noch gemacht werden könnte.

Übrigens, wenn ihr euch fragt, wer die kleine Fellnase oben auf den Fotos ist, ist das ein kleiner Samojede der bei uns zu Besuch war. Wir haben selbst einen 1,5 Jahre alten Samojeden, der um einiges größer ist und nicht sehr oft nach oben in die Zimmer der Kinder kommt. Die Welpen dieser Hunderasse sind aber einfach unglaublich süß und niedlich, den Kleinen nimmt man nur zu gern in sein Zimmer mit. Man kann ihn ja kaum von den Kuscheltieren unterscheiden. Ich brauche kaum zu erwähnen, wie leid es uns tat, dass er gehen musste.

Das war ein kleiner Einblick in das Zimmer meiner Tochter und meine kleine Geschichte zu diesem Thema. Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr als Kinder ein eigenes Reich gehabt?

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2 Comments

  • Reply
    Shadownlight
    01/03/2019 at 17:07

    Das Kinderzimmer ist ja ein Traum!
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!

    • Reply
      Unalife
      01/03/2019 at 23:12

      Dankeschön! Wünsche dir auch ein schönes Wochenende 🙂

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