Glücklich sein

Über FOKUS und AKZEPTANZ – mein Fokus ist mein Wegweiser

Worauf du dich konzentrierst, das wächst und was du akzeptierst, das verliert an Macht. Das ist die Weisheit, die mir so viel gebracht und mein Leben verändert hat. Interessant ist, dass man, allein dadurch wie man mit einer Situation umgeht, diese real verändern kann. Worauf man sich fokussiert, das scheint im Leben immer an Größe zu bekommen und was man einfach akzeptiert, beruhigt sich und kann dich nicht negativ beeinflussen. Das ist einfach so.

Manchmal ängstigen uns bestimmte Dinge oder Situationen. Etwas ärgert oder belastet uns. Negative Gefühle gehören eben auch zum Leben. Wenn wir uns aber ständig darauf fokussieren, haben sie macht über uns und scheinen immer präsent zu sein. Wenn wir sie akzeptieren, verlieren sie diese Macht und verschwinden einfach.

Auf was will ich dann mein Fokus setzen?

Es ist doch so, dass man unglücklich ist, wenn man sich auf Mangel konzentriert und mehr Glück kommt, wenn man sich auf das Positive fokussiert. Das ist ganz klar und jedem bekannt. Aber da ist noch mehr. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass das Fokussieren auf gute Sachen, noch mehr davon anzieht. Wissenschaftler erklären das so, das unser Gehirn praktisch trainiert wird, sich auf das eine oder das andere zu konzentrieren. Und blendet den Rest größtenteils aus. In einem Buch, das ich euch hier unter anderen empfehle, vergleicht man das mit der Autobahn im Kopf. Das, was man bevorzugt sieht (Gutes oder Schlechtes) entspricht nach vielen Jahren mit diesem Gedankenmuster der Autobahn. Das Gegenteil davon wäre quasi eine kleine Gasse.

Und da unser Gehirn und unsere Gedanken automatisch ablaufen, nehmen sie natürlich lieber die Autobahn. Wir denken und sehen automatisch entweder das Gute oder das Schlechte. Und je mehr man sich auf das Gute konzentriert, fallen uns bessere Ideen ein, wir sehen Auswege, Dinge die gut für uns sein könnten und kommen durch den Alltag einfach besser durch. Und andersrum. Wer ständig negativ ist, findet an jeder Ecke genau das.

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Ihr kennt bestimmt Menschen von der einen oder anderen Sorte?

Wie ist ihr Leben?

Es ist übrigens gar nicht so einfach, von heute auf morgen positiv zu werden, wenn man jahrelang schlechte Erfahrungen gemacht hat oder einfach trainiert wurde, negatives zu sehen. Ein Stück weit trainieren uns auch unsere Eltern (ohne das böse zu meinen) negativ zu sein. Pass auf wo du hingehst, pass auf dich auf, vertraue nicht jedem, das Leben ist schwer, man kann dich ausnutzen etc. Wir sind auf der Hut und kommen aus dieser Rolle zum Teil schwer raus.

Aber es ist möglich, sein Gehirn zu trainieren, sich auf positive Dinge einzustellen. Der erste Schritt in dieser Richtung ist am schwersten und das wäre die Akzeptanz.

Akzeptieren, was ist.

Mich hat dieses Thema in der Zeit mit Panikattacken besonders interessiert. Und genau zu diesem Thema ist Akzeptanz enorm wichtig. Es mag schwer sein und das ist es auch, aber der einzige Weg mit einer negativen Emotion umzugehen ist erst einmal, sie zu akzeptieren und anzunehmen.

Ohne Akzeptanz läuft gar nichts. Dagegen kämpfen macht alles nur noch schlimmer und den “Feind” (die negative Emotion) nur stärker. Weil man nicht gegen sich selber kämpfen kann. Wenn man das Problem annimmt, wird es verschwinden bzw. an Macht verlieren und nicht mehr belastend sein.  Nicht von heute auf morgen, aber mit der Zeit auf jeden Fall. Man muss bereit sein, seine Emotion wie ein Teil von sich anzunehmen, damit zu leben als ob es immer da sein wird. Alle Ängste, Befürchtungen und negative Gedanken gehen dann mit der Zeit.

Loslassen ist die Lösung. Wenn man die Kontrolle abgibt, hat man nichts zu befürchten. Es gibt keinen Stress, keine Angst und keine negativen Gedanken. Wenn man alles so hinnimmt, wie es ist, was soll einem dann Probleme bereiten?

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Das kann man lernen. Es bedarf Zeit und Disziplin, aber das, was man dafür bekommt ist es wert. Ich muss noch betonen, dass es nicht darum geht, negative Gefühle komplett auszuschalten, was unmöglich und nicht wünschenswert ist. Vielmehr geht es darum, diese zu erkennen und zu akzeptieren, damit sie wieder gehen können. Und mir persönlich geht es auch noch darum, die negative Gefühle, die unnötig sind, zu vermeiden.

Eigentlich geht es uns sehr gut. Wir haben alles, was wir brauchen. Das Problem ist das wir immer mehr haben wollen und uns meist genau darauf konzentrieren. Wir konzentrieren uns auf das, was wir gerne hätten und nicht auf das, was wir gerade haben.

Das gilt für kleine, wie für große Probleme. Wobei ich verstehen kann, dass es bei großen Problemen schwerer ist, diese zu akzeptieren. Oft kann in diesem Fall professionelle Hilfe viel helfen, den Faden wieder zu finden.

Ich habe jedenfalls gelernt, dass mein Fokus, mein Wegweiser ist. Je nach dem wo er ist, weiß ich genau, wo ich hinkommen werde. Inzwischen weiß ich das ganz genau. Und trotzdem ist mein Fokus oft falsch gesetzt, was einfach nochmal deutlich macht, dass das nicht einfach ist und etwas, woran man arbeiten muss. Ein Mittel ist besonders gut, die Dankbarkeit. Aber aufrichtige, echte Dankbarkeit. Das ist ein Wundermittel.

Wie sind eure Erfahrungen? Habt ihr das auch bemerkt, dass es so ist?

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3 Comments

  • Reply
    Shadownlight
    28/03/2019 at 12:20

    Das ist ein sehr schwieriges Thema, da auch hier Ängste und Traumata wieder eine Rolle spielen. Die Akzeptanz ist folglich dann doch wiederum kaum möglich.
    Da unsere Gesellschaft heutzutage mit so vielen psychosomatischen Dingen zu kämpfen hat, muss wahrscheinlich erst einmal festgestellt werden was uns hemmt zu akzeptieren und zu fokussieren.
    Bei “gesunden” Menschen ist das Fokussieren und Akzeptieren sicherlich möglich.
    Ich finde es toll, dass du für dich deinen Weg gefunden hast :).
    Ich selber konzentriere mich auf die kleinen schönen Dinge und erfreue mich täglich und gehe somit kleinschrittig meinem Ziel entgegen.
    Liebe Grüße!

    • Reply
      Unalife
      29/03/2019 at 13:05

      Es stimmt, man muss seine Ängste und den Grund für solche Emotionen natürlich erst feststellen. Aber dann muss man es annehmen. Ich bin natürlich kein Experte, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass es nur so geht. Klar, das kann unter Umständen schwer sein, das ist mir bewusst, aber um es zu verarbeiten, darf man es nicht leugnen, unterdrücken oder abweisen. Man muss es eben annehmen das es ist, wie es ist, akzeptieren.
      Ich wünsche dir ein schönes Wochenende 🙂
      Liebe Grüße

      • Reply
        Shadownlight
        31/03/2019 at 15:28

        Ja genauso ist das. Ich wünsche allen Menschen, dass die genau das schaffen denn für viele ist das wohl die größte Hürde.
        Liebe Sonntagsgrüße!

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